Gut, dass du da bist!

Info zum Schulspiel

 

Einschulung 2022

 

 

 

Als Eltern fragen Sie sich vielleicht an dieser Stelle, warum wir als Schule ein Schulspiel machen.

 

Dazu möchte ich Ihnen einige wichtige Informationen geben.

 

Die Kindertagesstätten sind eigenständige Bildungseinrichtungen. Sie haben unter anderem die Aufgabe, mit den Grundschulen zusammenzuarbeiten und den Übergang vom Kindergarten auf die Grundschule gemeinsam zu gestalten.

 

Es ist nicht die Aufgabe der Kindergärten, die Kinder auf die Schule inhaltlich vorzubereiten.

 

Deshalb testen wir die Kinder in einer kleinen Gruppe auf ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten aus schulischer Sicht. Zusätzlich erhalten Sie vom Kindergarten in der Bildungsdokumentation Rückmeldungen zu Ihrem Kind aus der Sicht der Kindertagesstätte. Falls Sie es wünschen, darf der Kindergarten mit uns über diese Bildungsdokumentation sprechen.

 

Vor der Einschulung kommt dann noch ein medizinischer Test im Gesundheitsamt dazu. Den Ergebnisbogen erhält die Schule in Kopie.

 

Die Inhalte unserer Tests können Sie auf unserer Homepage in acht kleinen Filmen finden.

 

Die Ergebnisse teilen wir Ihnen auf einem Rückmeldebogen mit.

 

Wichtig ist, wie Lernen abläuft. Eine gute Erläuterung dazu hat Maria Montessori entwickelt. Sie spricht von „Lernfenstern“.

 

Als Beispiel nenne ich den Führerschein. Im Alter von 16 bis 20 Jahren kann unser Gehirn noch sehr gut viele unterschiedliche Informationen speichern, die man für den Führerschein benötigt. Es wird immer schwerer, bei höherem Alter diese Informationen noch zu speichern. Gleichzeitig ist das Gehirn bereits so gut entwickelt, den Straßenverkehr zu überblicken und mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Das können jüngere Jugendliche noch nicht. Das ideale Lernfenster für den Führerschein ist also im Alter von 16 bis 20 Jahren. Vorher ist das Fenster noch nicht geöffnet, später schließt sich das Fenster mehr und mehr, allerdings nicht so ganz. Es dauert dann halt nur länger, den Führerschein zu erwerben.

 

 

 

Es gibt allerdings ein sehr kurzes Lernfenster. Das ist das Lernfenster für die Stifthaltung.

 

Diese erlernt man im fünften Lebensjahr, dann schließt sich das Fenster beinahe vollständig. Wenn  Kinder mit einer falschen Stifthaltung in die Schule kommen, kann das nur mit sehr hohem Aufwand verändert werden.

In einer Schulklasse ist das in der Regel nicht mehr öglich.

 

Bei einer falschen Stifthaltung ermüdet die Hand schneller, das Schreiben fällt schwer. Die Lust, längere Texte aufzuschreiben, ist entsprechend gering. Oft malen Kinder im Kindergartenalter nicht gerne, weil sie den Stift falsch halten und daher das Malen so anstrengend ist.

 

Sie erkennen, dass eine falsche Stifthaltung große Auswirkungen hat. Daher muss jedes Kind vor Eintritt in die Schule die richtige Stifthaltung beherrschen. Es muss sowohl zu Hause als auch im Kindergarten immer wieder korrigiert werden.

 

Die Stifthaltung kann unterstützt werden durch das Nutzen von dicken Dreiecksstiften mit Griffnoppen. Damit wird die richtige Stifthaltung, der Dreipunktgriff, geübt.

 

Wenn der Stift zu kurz gehalten wird, sieht das Kind nicht, was es schreibt. Wird der Stift zu weit oben gehalten, ist der Druck zu gering und das Geschriebene kann oft nicht gelesen werden.

 

Daher legen wir beim Schulspiel so großen Wert auf die Stifthaltung.

 

Sie muss jetzt verändert werden, falls sie nicht richtig ist.

 

Bei allen Kindern ist es nötig, dass die Handmotorik gefördert wird. Dazu ist Kneten ein wichtiger Schritt! Jetzt kommt die Adventszeit. Backen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Plätzchen und lassen das Kind den Teig kneten. Das fördert auch die Stifthaltung!

 

 

 

 

 

In kleinen Schritten zur Normalität

Wir machen Musik!

 

Wir machen es sehr gerne,

denn wer musiziert,

hat Platz im Gehirn

für schulisches Lernen.

Gerade im Corona – Lockdown ist dies viel zu kurz gekommen.

Deshalb freuen wir uns so sehr, dass uns die Vereinte Volksbank mit einer großzügigen Spende die Einrichtung des Musikraums mit Instrumenten ermöglicht und mit einer Musikanlage für die Pausenhalle ausgestattet hat.

 

Frau Peters und Herr Stoschek von der Volksbank haben sich selbst ein Bild von der Vielzahl der Instrumente gemacht und die Kinder im Musikunterricht in einer Stunde begleitet. Da waren die Kinder ganz besonders stolz, ihr musikalisches Können auch dem Besuch zu zeigen.  Dabei wurde ein Lied vertont, getrommelt und mit den Boomwhakers der richtige Rhythmus vorgegeben? 

Wir können eine neue Schulsozialarbeiterin an der Agathaschule begrüßen.

 

Herzlich Willkommen, liebe Diana Poersch!

Tel: 02362-6089110

Mobil: 0157-50650382

Mail: diana.poersch@dorsten.de

 

 

Gut, dass du da bist.

 

Wir freuen uns, dass du die Eltern, Kinder und das Team der Agathaschule unterstützt.